AMAD-Feature | Auffindbarkeit der Texte in AMAD nach Projektende
(AMAD Feature vom April 2020: Teil 4 von 4)
In unserer Beitragskategorie #GoodQuestion beantworten wir Fragen zum Projekt, die uns auf unterschiedlichen Wegen erreicht haben (gerne können Sie auch in der Kommentarfunktion oder per E-Mail Ihre eigenen Fragen stellen). Eine Frage, die uns vermehrt bei Vorträgen und Projektpräsentationen gestellt wurde, ist: Werden die veröffentlichten Texte auch über das Ende des von der DFG finanzierten Projekts auffindbar sein? Diese Frage können wir nicht nur mit einem klaren „Ja“ beantworten, sondern zugleich möchten wir hinzufügen, dass die zuverlässige Auffindbarkeit der Forschungsarbeiten wie auch des jeweiligen Autors bzw. der jeweiligen Autorin ein zentrales Anliegen ist.
Wir haben dieses Bedürfnis in allen Phasen der Konzipierung und Entwicklung von AMAD im Blick behalten. So sind die bei AMAD veröffentlichten Texte über ein DSpace-Repositorium langfristig und über die DFG-Finanzierungsperiode hinaus gesichert. Dies ermöglicht die Beteiligung des Projektpartners HeBIS (Hessisches BibliotheksInformationsSystem). Mit der automatischen Vergabe von einem DOI (Digital Object Identifier) werden die Texte eindeutig und dauerhaft identifizierbar und zitierbar sein, unabhängig von etwaigen Änderungen und Umstrukturierungen der Webseite. Darüber hinaus ist das Repositorium so aufgebaut, dass die Texte für Forschende nachvollziehbar kategorisiert und leicht zu finden sind. Für jeden Text werden ausführliche Metadaten erfasst, die für ein schnelleres Auffinden der Texte sorgen und mittels Open Archives Initiative Protocol for Metadata Harvesting (OAI-PMH) anderen Datenbanken zur Verfügung gestellt werden. Die Metadaten werden auch aktiv exportiert, so sind sie z.B. im RI-OPAC zu finden, was deren Sichtbarkeit und Auffindbarkeit in der mediävistischen Community deutlich erhöht. Die Wahrnehmung der Texte in der wissenschaftlichen Community wird zudem durch die Synergieeffekte mit dem Mittelalterblog gestärkt, auf dem die neuen Publikationen mit einem eigenen Blogbeitrag angekündigt werden.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Aglaia Bianchi (23. April 2020). AMAD-Feature | Auffindbarkeit der Texte in AMAD nach Projektende. Mittelalter. Abgerufen am 14. September 2026 von https://doi.org/10.58079/rh7i




Äh, ja das würde mich als Autor auch interessieren! Die DOI führt gerade ins Nichts?
Das Thema ist inzwischen nicht mehr theoretisch: Wie findet man 2026 noch eine Publikation wie die unten genannte?
Riesen in der Literatur des Mittelalters Diskursive Formationen im deutschen Sprachraum
Frankfurt am Main: AMAD
2021 | Book
DOI: 10.25716/AMAD-85226
Im konkreten Fall, der Diss. von Alan van Beek, z.B. hier https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0070-pub-29625611, in vielen anderen Fällen (Dictionary of Cistercian Saints https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-920375 und der Handschriftenkatalog von Werner Hoffmann https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-896218) bei Qucosa, dem institutionellen Repositorium des Freistaats Sachsen https://tud.qucosa.de/. Mehr können wir dazu leider auch nicht sagen, da wir keiner der Antragssteller waren, schon lange keine offizielle Kommunikation mehr durch den HeBIS mit uns erfolgt und wir auch als ehemalige Projektbeteiligte nicht für AMAD sprechen können. Nachhaltigkeit ist jedenfalls auch hier wie bei vielen Projekten traurigerweise irgendwann offenbar nur noch eine recht flexible Auslegungssache durch die Projektpartner.
Danke für die Rückmeldung, besonders da es keinen Spaß macht, schlechte Nachrichten zu verbreiten bzw. bestätigen. Was, einmal mehr, angesichts mangelnder Nachhaltigkeit hilft, ist Redundanz – wenn der DOI nicht mehr funktioniert, gibt es ja noch URN und nicht zuletzt die guten alten bibliographischen Angaben. Beste Grüße, CR