Der Veranstaltungskalender der Geistes- und Sozialwissenschaften „Calenda“ im Überblick Januar 2022
Willkommen zum Überblick über den internationalen Veranstaltungskalender der Geistes- und Sozialwissenschaften „Calenda“!
Seit Juli 2013 erscheint hier im monatlichen Rhythmus ein deutschsprachiger Überblick über die Beiträge auf Calenda zur mittelalterlichen Geschichte. Bei Calenda handelt es sich um den wichtigsten Veranstaltungskalender im französischsprachigen Bereich. Der folgende Überblick möchte im deutschsprachigen Bereich auf Calenda aufmerksam machen und die Rezeption insbesondere französischsprachiger Veranstaltungen erleichtern. Veranstaltungen in anderen Sprachen (Englisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch) werden ebenfalls mitaufgenommen, aber nicht übersetzt. Es muss darauf hingewiesen werden, dass für die Richtigkeit der Angaben keine Haftung übernommen wird und der Blick auf die Seite von Calenda weiterhin nötig ist, um valide Informationen zu erhalten.
Gerne stehe ich auch für Rückfragen zur Verfügung.
(Stand 15.01.2022, Quelle: http://calenda.org/)
Beitragsaufruf
Der Doktorandentag der Association française pour l’histoire des mondes du travail (AFHMT) bietet die Möglichkeit, sich mit dem Verlust oder der Kündigung des Arbeitsplatzes zu beschäftigen. Die neuen Formen der Arbeit (Uberisierung, Selbstständigkeit, Veränderungen des Angestelltenverhältnisses, Zeitarbeitseinsätze…), die von einem Ideal der Flexibilität in der Beschäftigung getragen werden, zeigen deutlich die Aktualität eines solchen Themas. Diese neuen Status, unter dem Deckmantel der Freiheit, die sie fördern, laden dazu ein, uns über die Prekarisierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu befragen. Dieser Studientag steht allen Doktorandinnen und Doktoranden offen.
Die Groupe de recherches sur les ordres coloniaux (GROC) organisiert am 7. und 8. Juli 2022 in den Archives nationales d’Outre-mer ein Treffen zur Kolonialgeschichte. Ziel dieses Workshops wird es sein, die Frage der Herrschaft neu zu beleuchten und dabei die Untersuchung von Mikrointeraktionen mit ihren globalen Bestimmungen zu verknüpfen. Es wird also darum gehen, die Produktion und Reproduktion kolonialer Herrschaft in den Interaktionen zwischen Akteuren zu hinterfragen. Die Begriffe Hybridisierung und Handlungsfähigkeit müssen vor dem Hintergrund der Frage der Herrschaft neu hinterfragt werden, indem sie als Praktiken mit eingeschränkten Rahmenbedingungen betrachtet werden. Interaktionsstudien (verkörpert durch die Colonial Studies) und herrschaftskritische Perspektiven neigen dazu, sich gegenseitig zu ignorieren. Dabei sind diese Interaktionen, die im Zentrum imperialer Herrschaftsverhältnisse stehen, konstitutiv für die Positionen von Kolonisator(inn)en und Kolonisierten.
Mit dem Vorschlag, an der Universität Genf ein Kolloquium über Serialitäten als kulturelles Phänomen in einer globalen Perspektive abzuhalten, möchten wir unsere methodologischen Grundsätze mit der zeitgenössischen Kritik und Theorie konfrontieren, die sich mit seriellen Fiktionen vom Mittelalter bis in die Gegenwart befasst.
OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Nils Bock (15. Januar 2022). Der Veranstaltungskalender der Geistes- und Sozialwissenschaften „Calenda“ im Überblick Januar 2022. Mittelalter. Abgerufen am 17. Oktober 2026 von https://doi.org/10.58079/rh9z




Neueste Kommentare